Minimalismus vs. Konsum

Weder bin ich ein Minimalist, noch der große Konsumfreak. Wenn ich etwas brauche, dann gebe ich Geld aus und kaufe es mir. Wobei ich im Vorfeld genau abwäge, ob ich etwas brauche und wieviel genau mich das kostet. Ob der Gegenstand oder die Dienstleistung das Geld wert sind oder ich nicht auch ohne diesem oder jenem auskommen kann.
Meine Wohnung ist einfach, aber nicht minimalistisch eingerichtet. Ich besitze mehrere Computer, wobei ich diese alle nutze und nichts ungenutzt in der Ecke herumsteht. An Dingen zu hängen, halte ich nicht für verwerflich und das Einzige, was ich manchmal ausmiste, sind Klamotten, die ich nicht mehr trage.
Okay, weniger Besitz bedeutet in gewisser Weise mehr Freiheit im Leben. Andererseits sollte man nicht alles einfach so aufgeben, denn ein Heim bedeutet Sicherheit. Die Sicherheit, sich daheim zu fühlen und einfach einmal die Tür hinter sich zuzumachen und aufzuatmen. In einem, mehr oder weniger, gemütlichem Zuhause wohlgemerkt und nicht in einer leeren Bude.
Ich weiß nicht, warum der Minimalismus in Deutschland so ein riesiges Thema ist. Viele Youtuber, die das predigen, sehe ich am Ende ständig in Restaurants, auf teuren Reisen oder mit teuren Klamotten und elektronischen Gadgets. Wozu da das ganze Gelaber über Minimalismus? Es reicht doch vielmehr aus, wenn ich vor einer Anschaffung kalkuliere und überlege, ob ich das wirklich brauche.
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Eigenes Business, positive Entwicklung und Selbstständigkeit für Kinder aus kaputten Familien

Eine Problematik, die weder im digitalen Nomadentum noch in der Persönlichkeitsentwicklung zur Sprache kommt:
Wie schaut es mit Kindern und Jugendlichen aus kaputten Familien aus? Jugendliche und junge Erwachsene, die unter Missbrauch litten und denen häusliche Gewalt nicht unbekannt ist. Familien, wo Vater oder Mutter Alkoholiker sind und wo überhaupt alles schief zu laufen scheint.
Wie kann jemand einen Online – Persönlichkeitsentwicklungskurs oder sonstige Kurse kaufen, wenn die Eltern gerade mal mit Hartz IV überleben und man Mitte des Monats zur Tafel gehen muss? Familien, in denen die Kinder mit der Mutter des Morgens Zeitungen austragen, nur damit mittags etwas Essbares auf dem Tisch steht?
Welche Chance haben diese Heranwachsenden auf dem Arbeitsmarkt oder überhaupt im soviel gepriesenen Online – Leben? All die Gurus und Youtube – Helden scheinen ja aus perfekt intakten Familien zu kommen, wo die Eltern Geld haben und ihre Sprösslinge nie Zeitungen austragen mussten.
Wie macht man diesen Jugendlichen Mut für die Zukunft oder werden sie bereits im Vorfeld als Asoziale abgestempelt? Letzteres wäre nur allzu schade, denn jeder Mensch kann sich weiterentwickeln und etwas aus sich machen.
Aber muss man zwangsläufig um etwas zu sein, gleich aufs Gymnasium gehen und später Karriere machen? Die Antwort lautet NEIN, denn allein wer arbeiten geht und seinen Lebensunterhalt verdient, hat etwas aus sich gemacht. Egal, ob als Klofrau, auf dem Bau oder im Einzelhandel. Meine Tante pflegte stets zu sagen: „Für Arbeit braucht man sich nicht schämen!“
Die Leute, die kein Geld für Online – Kurse und Sonstiges haben, brauchen sich genauso wenig zu schämen. All die Infos, welche Euch die Kurse bieten, findet Ihr bei genauem Suchen eh kostenlos im Netz.
Kinder und Jugendliche aus kaputten Familien sollten, trotz allem, niemals aufgeben und einfach alles hinwerfen. Es ist bestimmt nicht leicht, aber es gibt Bibliotheken, wo man nebenher lernen kann. Vielleicht habt Ihr auch in der Schule die Möglichkeit, kostenlos im Internet zu surfen und Euch so unterschiedliches Wissen anzueignen.
Genau weiß auch ich nicht, was ich solchen Leuten raten soll, doch finde ich, dass man sie nicht vergessen darf. Meiner Meinung nach haben derlei Jugendliche mehr Erfahrungen im Leben gemacht als alle anderen zusammen. Und die Weiterentwicklung liegt bei ihnen auf einer wesentlich höheren Stufe, denn sie mussten bereits in jungen Jahren sehr viel kämpfen.

Warum wollen Menschen berühmt sein?

Warum wollen viele Leute berühmt werden? Kann man nicht auch ohne Erfolg, 50,000 Facebook oder Twitter Follower bzw. Youtube Subscriber glücklich sein? Wozu muss man unbedingt berühmt sein, um mehr Glück im Leben auszustrahlen?
Als ich in den Achtziger Jahren aufwuchs, träumten viele junge Leute davon berühmt zu werden. Als Schauspieler oder als Popsänger. Man gründete eine Band und auch ich war Bandmitglied. Allerdings existierte die Band nur ein oder zwei Wochen, denn dann hatten sich alle Mitglieder verkracht.
Zu der Zeit hatte man es irgendwann mit seiner Band geschafft oder nicht. Und wenn nicht, war Zeitpunkt der Berühmtheit vorüber, wie für fast alle von uns.
Alles änderte sich mit dem Internet, Youtube und all dem Social Media Gedöns. Zuerst hatten die Leute einfach nur Spaß und wollten Neues ausprobieren. Als dann der Faktor Geldverdienen hinzukam, lief alles immer mehr aus dem Ruder. Einst sollte das Internet als kostenlos Informationsquelle dienen, doch mittlerweile will jeder kleine Humptydumpty Geld verdienen. Selbst dann, wenn er gar nichts zu sagen hat, sondern Inhalte stiehlt bzw. abkopiert.
Die neuen Generationen definieren sich durch die Anzahl der LIKES. Leute werden zu Selbstdarstellern und machen sich für jedes Like nackt. Nicht im wörtlichen Sinne wie die Youtuberin Katja K., doch wird das gesamte Privatleben als Vlog auf Youtube gestellt. Ein paar Likes geben einem dann eine Viertelstunde Zufriedenheit und Anerkennung.

 

 

Man merkt offenbar, dass ich einer anderen Generation angehöre, denn ich stelle keinerlei Privatphotos in meine Blogs. Keine Room Tour, kein gar nichts. Wichtig sind meine Inhalte und nicht ich oder mein Zuhause. Berühmt will ich als Introvertierter absolut nicht sein. Eher das Gegenteil. Ein stinknormaler Otto Normalverbraucher, ohne Ruhm und Fans.
Klingt das langweilig?
Heutzutage schon, aber mir sich meine richtigen Freunde bzw. Family wichtiger als Social Media.

Warum ich mich mit dem Thema des ONLINE MARKETING auseinandersetze

Warum ich mich gerade mit dem Thema auseinandersetze ?
Gibt es nicht im Internet schon genug Leute, die einem sagen, wie ein Blogger Geld verdienen kann oder wie ein erfolgreiches Online Marketing betrieben wird ?
Ja, das Internet ist voll, aber die Mehrheit der Ratgeber Sites in englischer und deutscher Sprache sind absoluter Schwachsinn. Reine Abzockerei, geschrieben von Leuten, die nichts weiter wollen als Euer Geld.
Als ich meine eigenen Blogs aufmachte, surfte ich im Internet nach Ratgebern. Ich hatte Null Ahnung von Blogs und wie man eine Leserschaft gewinnt. Anderweitige Blogs oder Websites gaben Auskunft, doch immer nur bedingt. Fast zu 100% hiess es:
„Für weitere Details bitte hier in meinem Kurs anmelden !“ oder
„Man kaufe mein ebook !“
Mittlerweile ist Youtube zum Massenanbieter der selbsternannten Internetgurus geworden. Jeder, der nichts anderes arbeiten will oder nicht viel Hirn besitzt, macht einen Internet Marketing Blog auf und versucht den Menschen einzureden, dass eigentlich jeder im Internet Erfolg haben kann. Praktisch kann jeder Arbeitslose oder nach einer Jobalternative Suchender sein eigenes Online Business eröffnen und „reich“ werden, wenn er sich nur bei einem der offerierten Kurse anmeldet.
Ziel dieses Blogs ist es, meinen Frust über derlei Internetlügen abzulassen. Ich bilde mir ein, einige Tipps geben zu können, doch geschieht all das umsonst. Ohne Kursangebot, ohne ebook Kauf, ohne irgendetwas. Ich besitze auch keine Site, zu der ich Euch schicke, um einen Kaufvertrag zu unterschreiben. Ehrlich gesagt, hätte ich gar keine Zeit und Lust, so etwas zu eröffnen. Bei mir geht es um Fakten und mehr nicht.