Guenter Dueck auf der re:publica 2017

Auch auf der gerade stattfindenden diesjährigen re:publica wird viel Schwachsinn geboten. Mehr als die Hälfte aller Vorträge kann man sich getrost sparen! 

Persönlich würde ich mir mehr Wissen von Leuten wünschen, die aktiv auf Websites / Blogs vertreten sind und dazu berichten. Darüber hinaus Start – Up – Vertreter sowie Leute von Google oder Microsoft. Richtig professionelle Leute und keine Medienvertreter oder politisch – linkes Geschwafel vom Gockel Sascha Lobo. 

Auf einen Referenten jedoch kann man sich immer freuen und der heißt Guenter Dueck!

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Warum wollen Menschen berühmt sein?

Warum wollen viele Leute berühmt werden? Kann man nicht auch ohne Erfolg, 50,000 Facebook oder Twitter Follower bzw. Youtube Subscriber glücklich sein? Wozu muss man unbedingt berühmt sein, um mehr Glück im Leben auszustrahlen?
Als ich in den Achtziger Jahren aufwuchs, träumten viele junge Leute davon berühmt zu werden. Als Schauspieler oder als Popsänger. Man gründete eine Band und auch ich war Bandmitglied. Allerdings existierte die Band nur ein oder zwei Wochen, denn dann hatten sich alle Mitglieder verkracht.
Zu der Zeit hatte man es irgendwann mit seiner Band geschafft oder nicht. Und wenn nicht, war Zeitpunkt der Berühmtheit vorüber, wie für fast alle von uns.
Alles änderte sich mit dem Internet, Youtube und all dem Social Media Gedöns. Zuerst hatten die Leute einfach nur Spaß und wollten Neues ausprobieren. Als dann der Faktor Geldverdienen hinzukam, lief alles immer mehr aus dem Ruder. Einst sollte das Internet als kostenlos Informationsquelle dienen, doch mittlerweile will jeder kleine Humptydumpty Geld verdienen. Selbst dann, wenn er gar nichts zu sagen hat, sondern Inhalte stiehlt bzw. abkopiert.
Die neuen Generationen definieren sich durch die Anzahl der LIKES. Leute werden zu Selbstdarstellern und machen sich für jedes Like nackt. Nicht im wörtlichen Sinne wie die Youtuberin Katja K., doch wird das gesamte Privatleben als Vlog auf Youtube gestellt. Ein paar Likes geben einem dann eine Viertelstunde Zufriedenheit und Anerkennung.

 

 

Man merkt offenbar, dass ich einer anderen Generation angehöre, denn ich stelle keinerlei Privatphotos in meine Blogs. Keine Room Tour, kein gar nichts. Wichtig sind meine Inhalte und nicht ich oder mein Zuhause. Berühmt will ich als Introvertierter absolut nicht sein. Eher das Gegenteil. Ein stinknormaler Otto Normalverbraucher, ohne Ruhm und Fans.
Klingt das langweilig?
Heutzutage schon, aber mir sich meine richtigen Freunde bzw. Family wichtiger als Social Media.