Die Wahrheit über ebook Publishing auf Amazon

Den schlimmsten Fehler, welche fast alle neuen Self – Publisher machen: Ein ebook zu schreiben, um Geld einzucashen. Genau das funktioniert in den allerseltensten Fällen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass jeden Tag Abertausende ebooks neu auf Amazon hochgeladen werden. Und fast all diese ebooks stammen von unbekannten Autoren.
Ein gänzlich unbekannter neuer Autor zu sein, ist auf Amazon nicht leicht. Nicht nur auf der ebook – Plattform, sondern generell auf dem Buchmarkt.
Der Leser weiß einfach nicht, was ihn erwartet, denn der entsprechende neue Autor hat ja noch keinen Namen. Normalerweise zieht der Leser deswegen das Buch eines einigermaßen bekannteren Autoren vor, denn da hat der ebook – Käufer eine etwas klarere Vorstellung.
Ein völlig neuer ebook – Autor muss also gegen seine Unbekanntheit ankämpfen und das geht nur, in dem er Qualität liefert, den Preis auf einem Minimum von 2,99 Euro hält und bescheiden auftritt. Ebooks zu verkaufen braucht Zeit. Viel Zeit und man darf getrost von 2 – 3 Jahren ausgehen. Wobei diese Zeitangabe keineswegs ein Garant für den Erfolg sein soll.
Nur allein von seinen ebooks auf Amazon zu leben, das schaffen nur sehr sehr wenige Autoren. Es ist keineswegs unmöglich, doch muss der Autor sein passendes Genre finden. Er muss gerne schreiben und bei in seinem Genre mit Freude und Spass bei der Sache sein. Es geht um Spass an der Freud und nicht um Geld. Letzteres sollte nie eine Rolle spielen und keine Voraussetzung sein, um auf Amazon ebooks hochzuladen.
Klar, gibt es eine Menge Internet Marketing Gurus, die Euch etwas vom ebook – Reichtum auf Amazon vorlabern und Euch Kurse verkaufen wollen.
“Leute, schaut Euch die Typen an! Die mögen vielleicht ein paar ebooks verkauft haben, aber was für welche. Lifestyle, veganes Essen, Motivation oder “Wie werde ich reich”. Dieses Lifestyle – Erfolg – Geld – Genre ist dermaßen mit Müll überladen, dass damit niemand reich wird. Der Zug ist abgefahren und die Leserschaft beschwert sich scharenweise über billig zusammengeschusterte ebooks, die immer nur den selben Inhalt nachplappern. Wer will sich mit sowas einen Namen als Autor machen?
Und ein gutes ebook zu schreiben bedeutet immer: Eine Menge Arbeit, Zeit, Geduld und vor allem Spass am eigenen Tun!

 

 

 

Die Youtuberin bezieht sich auf die englische Sprache. In Deutschland könnt Ihr Euch die Frage stellen, ob Ihr in der Schule das Fach Deutsch gemocht habt und ob Eure Rechtschreibung sehr gut ist. Ob Ihr gerne Sätze konstruiert, ob Ihr gerne lest oder schon Erfahrung mit dem Schreiben habt (Bloggen, Essays, etc.).

 

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Äh, und wie werde ich mit ebooks auf Amazon reich?

Tja, die Frage ist leicht beantwortet: In dem der Autor ein bestimmtes Genre bedient, welches da Love / Romance lautet. Obwohl, in dem Genre tummeln sich bereits unzählige Self – publisher und man sollte schon etwas Besonderes anzubieten haben, um sich auf dem Markt durchzusetzen.
Essen, vegan, Lifestyle, Motivation und der ganze Esotherik – Quatsch zieht schon lange nicht mehr. Besonders dann nicht, wenn der Self – publisher unbekannt ist. Zuviele ebook – Käufer liessen in Rezensionen ihrem Ärger über unbedarfte Lifestyle, Business und derartige Autoren freien Lauf.
Wer Glück hat, verkauft auf dem Markt, auf dem sich schon Tausende derartige ebooks tummeln ein paar Abnehmer. So zumindest gaukeln es Euch diverse DNX – Redner und andere Abzocker immer vor. Schaut Euch auf Amazon an, inwieweit genau diese Leute selbst erfolgreich sind und ihr werdet sehen, dass diese angeblichen Erfolgsmenschen das Gegenteil von erfolgreich sind.
Wer auf Amazon einigermaßen verkaufen will, der sollte ein absoluter Spezialist auf einem Gebiet sein und keine 08 / 15 Nummer, die ihren Content woanders klaut. Oder der Autor hat eine ganz neue Idee, die es in der Art entweder selten oder gar nicht gibt.
Und was der Autor noch braucht?
Viel Geduld, Durchhaltevermögen und nebenbei einen richtigen Broterwerb, der ihm ermöglicht, Miete und Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Illusionen sollte sich kein einziger Self – publisher machen. Schreibt etwas, das Euch Spass macht. Auf den Spass an der Freud kommt es an und nicht die Hoffnung auf den Reichtum. 🙂

 

Die Amazon FBA – Falle

Zuhauf wird auf Youtube jungen Leuten das große Geld versprochen. Man brauche nur ein eigenes Produkt (zur Not wird Billigkram aus China eingekauft) und schon könne man beim Amazon FBA – Programm loslegen. Bedeutet, dass jeder sein Produkt über Amazon verkauft. Der Vorteil darin besteht, dass von Beginn an eine riesige Reichweite da ist und der kleine Online Unternehmer nicht selbst erst via Website oder Blog auf Kundenaquise gehen muss.
Wer als junger Mensch keine eigene Business – Idee hat, verscherbelt T – Shirts und dergleichen auf Amazon. Davon wird sich viel Cash versprochen und einer Berufsausbildung bedarf es nicht. Hauptsache Kohle!
Hunderte Online Marketing Gurus versprechen ihrer naiven Kundschaft den FBA – Erfolg und volle Kassen. Dem allerdings macht der Online – Riese gerade einen Strich durch die Rechnung und es zeigt sich einmal wieder, dass ein Unternehmen wie Amazon mit den Leuten machen kann, was es will. Der kleine Online Händler interessiert einen Giganten wie Amazon nicht und der gravierende Fehler, den junge Selbstständige immer wieder machen: Sich auf einen Anbieter zu verlassen.
Youtuber verdienen ihr Geld mit Youtube und wehe, wenn Youtube einmal die Regeln ändert und die Geldquelle der Youtuber versiegt. Dasselbe mit Amazon, ebay, Instagram und wie sie alle heißen. Man setzt nicht nur auf ein einziges Pferd und hofft, dass das Geld immer so weiter fließt.
Selbst wenn Amazon die FBA – Konten wieder aktiviert, der Online Händler trägt den finanziellen Schaden und wird auch in Zukunft nicht sicher sein.
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article170412606/Der-merkwuerdige-Zahlungsstau-bei-Amazon.html

Wie Self – Publisher auf Amazon positive Bewertungen einfahren

Es kommt vor, dass ich manchmal total naiv in Bezug auf die Gier anderer Menschen bin. Heutzutage gelten Ruhm und Geld mehr als alles andere im Leben. Dabei spielt es keine Rolle, wie jemand sein Ziel erreicht. Ob das nun Content – Klau bei anderen Blogger oder Self – Publishern auf Amazon ist oder es werden ganze Youtube – Konzepte übernommen. Der ehemalige Vlogger Casey Neistat wird mittlerweile Tausende Male kopiert. Insbesondere von der deutschen Youtube – Szene, denn so richtig kreativ war diese Szene noch nie. Lieber wird aus den Staaten abkopiert, was das Zeug hält.
Wir alle sind und absolut darüber im Klaren, dass auf Amazon eine riesige Menge an gefakten Bewertungen kursieren. Die Leute wollen halt ihre Produkte verkaufen und da werden Familie, Freunde oder die Fangemeinde aktiviert, doch ja positive Kommentare zu tippen. Zwar kämpft Amazon gegen den Schwindel, aber mehr als Don Quichote und der Kampf gegen die Windmühlen kommt dabei nicht heraus.
Momentan wird sogar ganz offen zugegeben, dass diverse Self – Publisher (insbesondere aus der Persönlichkeitsentwicklung, „Wie werde ich reich“ – Szene“ sowie allem anderen Do – It – Yourself – Kram) positive Bewertungen erkaufen. Unter anderem werden kostenlose ebook – Exemplare an die Fangemeinde ausgegeben verbunden mit dem Hinweis, doch ja eine positive Kaufempfehlung bei Amazon zu hinterlassen. So werden interessierte Leser hinters Licht geführt, die da teilweise 20 Euro für ein nutzloses ebook ausgeben und sich nach drei Seiten ärgern. Klar kann man da sagen „Selbst schuld“, doch all die gefakten Bewertungen verleiten halt immer noch die Menschen zum Kauf.
Es sollte jedem klar sein, dass es kein Allround – Patentrezept für Erfolg oder Wohlbefinden im Leben gibt. Jeder Mensch ist anders gestrickt und Erfolg allein definiert sich nicht durch Ansehen und Geld. Wer im Vorfeld schon auf Online Marketing Scammer hereinfällt, der sollte lieber erst gar nicht sein eigenes Business starten. Der Gang zur IHK sowie einschlägige Wirtschaftsinformationsdienste wären da eher zu empfehlen als wahlloses Herumklicken im Internet.

Nischenblogs & Hühnerstall

Vor ein paar Jahren galt ein Nischenblog noch als eine Art Expertenratschlag. Blogger, die sich mit dem Segelfliegen, kleinen Spielzeugeisenbahnen, Kleintieren oder Fahrradluftpumpen auseinandersetzten, verfügten über ein exzellentes Spezialwissen auf ihrem Gebiet. Mittlerweile aber machen sich mehr und mehr 08 / 15 Abzock – Blogger mit ihren Nischenblogs breit.
Ein Beispiel:
Ein Blogger eröffnet mehrere Blogs. Zum Beispiel zum Thema „Wo kaufe ich einen Hühnerstall?“ oder „Wo kriege ich die beste Hundehütte her?“
Bei meiner Google Suche landete ich auch gleich auf einem Blog, der Hühnerställe aller Art anbietet. Der Name des Bloggers wird nicht genannt und ein Impressum existiert auch nicht. Ich dachte immer, dass in Deutschland das Impressum auf einem Blog gesetzlich vorgeschrieben ist.
Der Hühnerstall – Typ hat keine Ahnung von Hühnern, sondern kopierte lediglich ein paar allgemeine Infos aus dem Internet in den Blog. Dafür aber führt unter jedem Hühnerstallbild ein Direktlink zu Amazon. Bei jedem Kauf erhält der Blogger von Amazon eine Provision. Und die ist der alleinige Sinn und Zweck des Blogs und nicht etwa die Hühner.
Gleichzeitig betreibt derselbe Blogger noch weitere Affiliate Blogs zu weiteren ihm unbekannten Themen. Aber egal, er will die Leser zu Amazon locken, damit sie kaufen.
So schaut heutuztage die Nischenblogger Abzocke aus. Hauptsache Geld und um das Fachwissen schert sich niemand mehr.