Die Influencer (Youtube & Instagram)

Wie jemand irgendwo sehr treffend auf Youtube kommentierte:
Wo sind die echten Talente unserer Generation geblieben, zu denen man aufschauen kann? Diese Leute verdienen ihr Geld mit reiner Selbstdarstellung bzw. mit einer Scheinwelt, die sie ihren meist jüngeren Zuschauern suggerieren und leider haben sie damit auch noch Erfolg und vielen laufen diesen Werbemaskottchen blind hinterher.

 

Der Kommentar bezieht sich auf Youtube und Instagram Influencer, die da auf ihren Kanälen haufenweise Werbung für Firmen betreiben. Das bringt den Influencern Geld. Viel Geld je größer der eigene Kanal.
Und das ist es dann auch, worum es geht: KOHLE!
Das Produkt ist egal und lässt sich zu jeder Zeit bequem austauschen. Für große Unternehmen aber sind die Social Media Influencer effizierter und vor allem billiger als Fernsehspots.
Die Influencer sind auch noch stolz auf ihre Werbeeinnahmen und dass sie ja so begehrt zu sein scheinen, da sich Firmen für sie interessieren. Genau das tun Firmen nicht. Den Unternehmen seid ihr egal und wenn Ihr morgen tot in der Ecke liegen, so interessiert das niemanden.
So wie die Produkte austauschbar sind, sind dies auch die Influencer selbst. Bei beiden handelt es sich lediglich um eine Ware mit Sachwerten.
Die weltweite Werbebranche ist knallhart, denn es geht um Profite und Absatz. Wer nicht funktioniert, der fliegt. Im Angestelltenbereich genauso wie die Influencer. Heute berühmt und morgen im Jobcenter.
Der obige Kommentarschreiber vermisst, wie ich, die richtigen Talente und keine Hampelmänner, die Online eine Scheinwelt verkaufen mit ihrem „Yeah, yeah, alles ist so geil und easy!“
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Nischenblogs & Hühnerstall

Vor ein paar Jahren galt ein Nischenblog noch als eine Art Expertenratschlag. Blogger, die sich mit dem Segelfliegen, kleinen Spielzeugeisenbahnen, Kleintieren oder Fahrradluftpumpen auseinandersetzten, verfügten über ein exzellentes Spezialwissen auf ihrem Gebiet. Mittlerweile aber machen sich mehr und mehr 08 / 15 Abzock – Blogger mit ihren Nischenblogs breit.
Ein Beispiel:
Ein Blogger eröffnet mehrere Blogs. Zum Beispiel zum Thema „Wo kaufe ich einen Hühnerstall?“ oder „Wo kriege ich die beste Hundehütte her?“
Bei meiner Google Suche landete ich auch gleich auf einem Blog, der Hühnerställe aller Art anbietet. Der Name des Bloggers wird nicht genannt und ein Impressum existiert auch nicht. Ich dachte immer, dass in Deutschland das Impressum auf einem Blog gesetzlich vorgeschrieben ist.
Der Hühnerstall – Typ hat keine Ahnung von Hühnern, sondern kopierte lediglich ein paar allgemeine Infos aus dem Internet in den Blog. Dafür aber führt unter jedem Hühnerstallbild ein Direktlink zu Amazon. Bei jedem Kauf erhält der Blogger von Amazon eine Provision. Und die ist der alleinige Sinn und Zweck des Blogs und nicht etwa die Hühner.
Gleichzeitig betreibt derselbe Blogger noch weitere Affiliate Blogs zu weiteren ihm unbekannten Themen. Aber egal, er will die Leser zu Amazon locken, damit sie kaufen.
So schaut heutuztage die Nischenblogger Abzocke aus. Hauptsache Geld und um das Fachwissen schert sich niemand mehr.